Die Pflanze wird der Gattung Sarracenia zugeordnet. Diese Gattung besteht aus 8 Arten und zahlreichen Unterarten und gehört zur Familie
der Sarraceniaceae, zu der auch die Gattungen Darlingtonia und Heliamphora gezählt werden.
Die Sarracenia flava wächst hauptsächlich in Sümpfen der Küstenebenen der südöstlichen USA (Südost-Alabama, Nord-Florida, Süd-Georgia,
South Carolina, North Carolina und äußerster Südosten Virginia).
Es sind bisher 7 Varietäten beschrieben worden. Sarracenia flava ist wahrscheinlich die Schlauchpflanze mit den größten Schläuchen,
denn diese können bis über 1 m hoch werden (angeblich bis 1,2 m), wobei die normale Größe zwischen 50 und 80 cm schwankt.
Die Öffnung kann bis 12 cm im Durchmesser erreichen. Die Schläuche werden nach der Blüte vom Ende Frühjahr an bis spät
in den Sommer gebildet und sterben Ende Herbst ab. Sie werden dann durch 20 – 40 cm lange Phyllodien ersetzt.
Sarracenia flava ist ein sehr guter Insektenfänger, die sich auch Fliegen, Wespen, Schnaken und anderen großen Insekten annimmt.
(Die Effektivität ist bei Freilufthaltung im Sommer zu sehen: Randvolle Schläuche).
Sie verführt ihr Opfer mit süßem Nektar, wobei der Falleneingang sehr glatt ist und die Opfer in die Falle rutschen. Sarracenia flava bildet
(wie die meisten Sarracenien) eigene Verdauungsenzyme.
Das Rhizom der Pflanze ist sehr dick und verläuft parallel zur Bodenoberfläche.
Die Blütezeit ist Mitte März bis Ende April (nördlichere Standorte bis Mitte Mai). Die hellgelben Blüten sind mit bis 12 cm im Durchmesser
die größten Blüten der Gattung und haben eher schmale Petalen (= Blütenblätter / Kronblätter).
Sie sitzen an bis 60 cm hohen Blütenstängeln. Die Samenkapsel erreicht einen Durchmesser bis zu 2 cm.
Licht:
Im Sommer hat die Pflanze nichts gegen sommerlich heiße Tage und verträgt auch starkes, direktes Sonnenlicht.
Sarracenia flava ist einen Winter (und eine Winterruhe) gewöhnt – die Pflanze ist sogar winterhart und somit für das Moorbeet geeignet.
Die Winterruhe sollte bei Zimmerhaltung bei 5°C erfolgen. Draußen sind auch Fröste von -10°C kein Problem.
Feuchtigkeit:
Die Pflanze ist für eine Bewässerung im Sommer mit der Anstaumethode dankbar.
Im Winter ist der Boden nur noch leicht feucht zu halten. Eine normale bis leicht erhöhte Luftfeuchte genügt (ca. 45-60%)
dieser Pflanze vollkommen.
Vermehrung:
Durch Samen
Erde:
Siehe Umtopfen
Dünger:
Fleischfresser brauchen keine Düngezugaben
Umpflanzen:
Umgetopft werden die Fleischfresser entweder in Karnivorenerde oder aber in ungedüngtem(<- sehr wichtig, Inhaltsangaben genau lesen !)
WeissTorf, dem man idealer weise etwas (ca. 1/4) groben Quarzsand dazumischt
- Sarracenia
- Sarraceniakanne











