Engelchen’s Blog

Auch Himmelswesen bloggen gern…

Archiv für den Monat Juli 2009

Tierisch

Von petra am 28. Juli 2009 Abgelegt unter Nahaufnahmen

Sarracenia flava – Fleischfressende Pflanze

Von petra am 13. Juli 2009

Die Pflanze wird der Gattung Sarracenia zugeordnet. Diese Gattung besteht aus 8 Arten und zahlreichen Unterarten und gehört zur Familie
der Sarraceniaceae, zu der auch die Gattungen Darlingtonia und Heliamphora gezählt werden.
Die Sarracenia flava wächst hauptsächlich in Sümpfen der Küstenebenen der südöstlichen USA (Südost-Alabama, Nord-Florida, Süd-Georgia,
South Carolina, North Carolina und äußerster Südosten Virginia).
Es sind bisher 7 Varietäten beschrieben worden. Sarracenia flava ist wahrscheinlich die Schlauchpflanze mit den größten Schläuchen,
denn diese können bis über 1 m hoch werden (angeblich bis 1,2 m), wobei die normale Größe zwischen 50 und 80 cm schwankt.
Die Öffnung kann bis 12 cm im Durchmesser erreichen. Die Schläuche werden nach der Blüte vom Ende Frühjahr an bis spät
in den Sommer gebildet und sterben Ende Herbst ab. Sie werden dann durch 20 – 40 cm lange Phyllodien ersetzt.
Sarracenia flava ist ein sehr guter Insektenfänger, die sich auch Fliegen, Wespen, Schnaken und anderen großen Insekten annimmt.
(Die Effektivität ist bei Freilufthaltung im Sommer zu sehen: Randvolle Schläuche).
Sie verführt ihr Opfer mit süßem Nektar, wobei der Falleneingang sehr glatt ist und die Opfer in die Falle rutschen. Sarracenia flava bildet
(wie die meisten Sarracenien) eigene Verdauungsenzyme.
Das Rhizom der Pflanze ist sehr dick und verläuft parallel zur Bodenoberfläche.
Die Blütezeit ist Mitte März bis Ende April (nördlichere Standorte bis Mitte Mai). Die hellgelben Blüten sind mit bis 12 cm im Durchmesser
die größten Blüten der Gattung und haben eher schmale Petalen (= Blütenblätter / Kronblätter).
Sie sitzen an bis 60 cm hohen Blütenstängeln. Die Samenkapsel erreicht einen Durchmesser bis zu 2 cm.

Licht:
Im Sommer hat die Pflanze nichts gegen sommerlich heiße Tage und verträgt auch starkes, direktes Sonnenlicht.
Sarracenia flava ist einen Winter (und eine Winterruhe) gewöhnt – die Pflanze ist sogar winterhart und somit für das Moorbeet geeignet.
Die Winterruhe sollte bei Zimmerhaltung bei 5°C erfolgen. Draußen sind auch Fröste von -10°C kein Problem.

Feuchtigkeit:
Die Pflanze ist für eine Bewässerung im Sommer mit der Anstaumethode dankbar.
Im Winter ist der Boden nur noch leicht feucht zu halten. Eine normale bis leicht erhöhte Luftfeuchte genügt (ca. 45-60%)
dieser Pflanze vollkommen.

Vermehrung:
Durch Samen

Erde:
Siehe Umtopfen

Dünger:
Fleischfresser brauchen keine Düngezugaben

Umpflanzen:
Umgetopft werden die Fleischfresser entweder in Karnivorenerde oder aber in ungedüngtem(<- sehr wichtig, Inhaltsangaben genau lesen !)
WeissTorf, dem man idealer weise etwas (ca. 1/4)  groben Quarzsand dazumischt

Abgelegt unter Zimmerpflanzen

Nahaufnahmen

Von petra am 10. Juli 2009 Abgelegt unter Nahaufnahmen

Nahaufnahmen

Von petra am 4. Juli 2009 Abgelegt unter Nahaufnahmen

In Memory of Michael Jackson

Von petra am 2. Juli 2009

Der 50-jährige Superstar ist am Donnerstagnachmittag den 26.Juni um 14.26 Uhr Ortszeit in Los Angeles für tot erklärt worden. Alle Nachrichtensender erstatteten Berichte und die Presse stürtze sich auf alles und jeden.

Nun, ein paar Tage nach dem Tod des King of Pops ist es nicht ruhiger geworden. Die Gerüchteküche brodelt, die Verkaufszahlen aller Alben steigen stetig an.

Einst war er der strahlende Held, in den Achtzigern beherrschte er die Musikbranche, er war ein begnadeter Sänger und Tänzer.  Über seine zerstörte Kindheit und seine gestörte Persönlichkeit weiß heute alle Welt Bescheid: Er wollte nicht schwarz sein, nicht erwachsen werden. Er liebte die Kindheit so sehr, dass er des Missbrauchs an ihr beschuldigt wurde. Doch mit 50 Jahren wollte Michael Jackson es noch einmal wissen. Im Juli sollte es wieder Konzerte und ein neues Album geben. Es wäre sicherlich ein grandioses  Comeback gewesen.

Die Welt trauert um ein hochsensibles Genie mit zerstörter Seele und zum Schluss einem kranken Körper….. ich wünsche ihm das er nun die Liebe bekommt die ihm als Kind nicht zugestanden wurde……

R.I.P.

An meinem Grab wein nicht um mich,
der hier schläft, das bin nicht ich.
Ich bin der Wind, der dich umbliest.
Ich bin die Seele, die dich umfließt.
Ich bin der warme Sonnensegen.
Ich bin der sanfte Morgenregen,
wenn du erwachst zu früher Stunde.
Ich bin der Vogel in kreisender Runde,
auf Schwingen gleitend in würdiger Macht.
Ich bin der Sternenglanz der Nacht.
Drum steh nicht weinend hier, denn sieh´:
Ich bin nicht hier, ich sterbe nie …

Abgelegt unter Allgemeines