Engelchen’s Blog

Auch Himmelswesen bloggen gern…

Pinnwand

Von petra am 21. Oktober 2009

Kunterbunt gemischt und aufgespiesst

mit winzigen Nadeln durchbohrt

hängen sie dort an der Pinnwand meiner Seele….

Gedanken, Gefühle, Errinnerungen, Wünsche & Sehnsüchte…

Manchmal nehme ich etwas weg

und stecke neues fest

um es täglich zu betrachten

so lange

bis ich den Anblick ertragen kann……..

mara

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Von petra am 7. Juni 2009

Das Licht am vielgerühmten Ende des Tunnels

war unendlich schöner und stärker

als jener matte Schimmer zuvor

ein Dämmerlicht das mich schlaftrunken machte

und mich stillhielt – ein Kerker

in dem ich Willen und Wollen verlor

ein Orkan war es schließlich der im vorüberträumen

graues in schwärze verwandelte

und mich albträumend vorwärts trieb

verführerisch sprach das Tunneldunkel

so neu das ich mit ihm verhandelte

am anderen Ende erwacht

verschwand meine Scheu

und es war seine Sonne die blieb……


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Von petra am 7. Juni 2009

Samtig weiche Blütenblätter…

sanft wie Seide über der Haut…

so leicht wie ein Hauch….

ein wohliges Schnurren…

leichte Bewegungen…

zaghaft luftholend….

hoffend….

auch ihre Dornen berühren mich…

leicht ankratzend und brennend…

so wünsche ich mir sie zu spüren..

Leidenschaft entfachend…

lustvoll….

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Von petra am 5. Juni 2009

Geboren in den Tiefen der Abgründe,
ist er schön wie die Sünde.
Schwarze Flügel umspannen seinen Leib,
alle anderen Wesen erblassen vor Neid.

Elegant schreitet er dahin,
er wär für jeden ein kostbarer Gewinn.
Schwarze Haare umrahmen sein Gesicht
und in seinen Augen spiegelt sich kein Licht.

Mit einem Blick lässt er Häuser in Schutt und Asche verbrennen,
nach solchen Taten glaubt jeder ihn zu kennen.
Er ist kein Dämon in weißer Engelsgestalt,
doch auch er ist genauso stark und alt.

Er ist ein Engel der Dunkelheit
und verlangt von anderen nur Gerechtigkeit.
Er lebt in seiner eigenen Welt der Nacht
und wird von seinen Freunden, den Schattenwesen, bewacht.

Wenn er lacht, bersten Spiegel
und die stärksten Siegel.
Doch wenn er weint, kehrt Stille ein,
keiner singt nicht einmal ein Vöglein.

Er lebt für jede Seele
und füllt mit jeder einen Teil seiner inneren Leere.

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Von petra am 5. Juni 2009

Es beginnt wo es endet – im nichts

ein Alptraum aus tiefsten Ängsten geboren

der über mich kommt

ohne das ich mich wehren kann

Flüsternde Bilder – losgelöst von Zeit und Raum

eine ungebundene Seele

oft berührt aber nie gehalten

auf einem von unsichtbarer Hand aufgezeigtem Weg

die vor mir liegende Reise

trete ich nur mit der wagen Hoffnung an

das meine Vergangenheit nicht auf mich zurückgeworfen wird

das ich irgendwann das Ende erreicht habe

und mich einer Wahrheit gegenübersehe

die ich nicht länger leugnen will

nicht mehr allein

wie sonst immer…..

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