Engelchen’s Blog

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Sarracenia flava – Fleischfressende Pflanze

Von petra am 13. Juli 2009

Die Pflanze wird der Gattung Sarracenia zugeordnet. Diese Gattung besteht aus 8 Arten und zahlreichen Unterarten und gehört zur Familie
der Sarraceniaceae, zu der auch die Gattungen Darlingtonia und Heliamphora gezählt werden.
Die Sarracenia flava wächst hauptsächlich in Sümpfen der Küstenebenen der südöstlichen USA (Südost-Alabama, Nord-Florida, Süd-Georgia,
South Carolina, North Carolina und äußerster Südosten Virginia).
Es sind bisher 7 Varietäten beschrieben worden. Sarracenia flava ist wahrscheinlich die Schlauchpflanze mit den größten Schläuchen,
denn diese können bis über 1 m hoch werden (angeblich bis 1,2 m), wobei die normale Größe zwischen 50 und 80 cm schwankt.
Die Öffnung kann bis 12 cm im Durchmesser erreichen. Die Schläuche werden nach der Blüte vom Ende Frühjahr an bis spät
in den Sommer gebildet und sterben Ende Herbst ab. Sie werden dann durch 20 – 40 cm lange Phyllodien ersetzt.
Sarracenia flava ist ein sehr guter Insektenfänger, die sich auch Fliegen, Wespen, Schnaken und anderen großen Insekten annimmt.
(Die Effektivität ist bei Freilufthaltung im Sommer zu sehen: Randvolle Schläuche).
Sie verführt ihr Opfer mit süßem Nektar, wobei der Falleneingang sehr glatt ist und die Opfer in die Falle rutschen. Sarracenia flava bildet
(wie die meisten Sarracenien) eigene Verdauungsenzyme.
Das Rhizom der Pflanze ist sehr dick und verläuft parallel zur Bodenoberfläche.
Die Blütezeit ist Mitte März bis Ende April (nördlichere Standorte bis Mitte Mai). Die hellgelben Blüten sind mit bis 12 cm im Durchmesser
die größten Blüten der Gattung und haben eher schmale Petalen (= Blütenblätter / Kronblätter).
Sie sitzen an bis 60 cm hohen Blütenstängeln. Die Samenkapsel erreicht einen Durchmesser bis zu 2 cm.

Licht:
Im Sommer hat die Pflanze nichts gegen sommerlich heiße Tage und verträgt auch starkes, direktes Sonnenlicht.
Sarracenia flava ist einen Winter (und eine Winterruhe) gewöhnt – die Pflanze ist sogar winterhart und somit für das Moorbeet geeignet.
Die Winterruhe sollte bei Zimmerhaltung bei 5°C erfolgen. Draußen sind auch Fröste von -10°C kein Problem.

Feuchtigkeit:
Die Pflanze ist für eine Bewässerung im Sommer mit der Anstaumethode dankbar.
Im Winter ist der Boden nur noch leicht feucht zu halten. Eine normale bis leicht erhöhte Luftfeuchte genügt (ca. 45-60%)
dieser Pflanze vollkommen.

Vermehrung:
Durch Samen

Erde:
Siehe Umtopfen

Dünger:
Fleischfresser brauchen keine Düngezugaben

Umpflanzen:
Umgetopft werden die Fleischfresser entweder in Karnivorenerde oder aber in ungedüngtem(<- sehr wichtig, Inhaltsangaben genau lesen !)
WeissTorf, dem man idealer weise etwas (ca. 1/4)  groben Quarzsand dazumischt

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Dieffenbachia seguine

Von petra am 26. Juni 2009

Die Dieffenbachia ist ein Ahornstabgewächs aus dem tropischen Südamerika.
Sie kann einen sehr kräftigen Stamm und große, bis 60 cm lange Blätter bekommen.
Ältere Exemplare bilden aronstabähnliche Blüten.
Alle Teile dieser Pflanze sind giftig!
Diese Art aus Westindien hat grünliche, weißgefleckte oder -gestrichelte Blätter.
Es gibt sehr viele Unterarten und Sorten.

Licht:
Hell bis halbschattig, aber nie vollsonnig bei Temperaturen um die 18-22°C
.
Feuchtigkeit:
Mäßig feucht halten, nach Möglichkeit mit Regenwasser gießen, für möglichst
hohe Luftfeuchtigkeit sorgen, im Winter die Blätter gelegentlich mit Wasser
besprühen oder feucht abwischen.

Vermehrung:
Kopfstecklinge oder Stammstecklinge bewurzeln sich bei einer Bodenwärme
von 25°C unter Glas.

Erde:
Torfkultursubstrat und Einheitserde

Dünger:
Gedüngt wird alle zwei Wochen mit handelsüblichem Dünger.

Umpflanzen:
Bei Bedarf im Frühling oder Sommer

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Aloe aristata – Aloe

Von petra am 14. Juni 2009

Die Aloe ist eine sukkulente Pflanze gehört wie auch die anderen sehr zahlreichen Aloe-Arten
zur Familie der Liliengewächse (Liliaceae). Die bis ca. 30 cm hohe Aloe  besteht aus fleischigen Blättern,
die rosettenförmig übereinander angeordnet sind.
Die dunkelgrünen, am Rand fein gezähnten spitz zulaufenden Blätter sind mit einer hellgrünen bis weißen
Maserung versehen, die jeweils quer über das Blatt verläuft; auch der Blattansatz ist hellgrün.
Bei guter Pflege erscheinen auch bei Zimmerkultur schon nach wenigen Jahren die ersten Blüten
in rötlichen Farbtönen an langen Rispen. Ihre Heimat sind trockene Gebiete in Südafrika.

Licht:
Die Aloe mag gerne viel Sonne, toleriert aber auch halbschattige Standorte.

Feuchtigkeit:
Aloe variegata benötigt genauso wie  Kakteen sehr wenig Wasser und verträgt genau wie diese Staunässe
überhaupt nicht.

Vermehrung:
Aus Samen oder durch Abtrennen von Seitentrieben, die man einige Tage abtrocknen läßt und dann steckt.

Erde:
Einheitserde mit Sand und Ton oder Lehm vermischt

Dünger:
Alle 4 Wochen etwas Kakteendünger.

Umpflanzen:
Bei Bedarf

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Orchidee

Von petra am 14. Juni 2009

Orchideen wachsen hauptsächlich in Südamerika und Asien.
Durch ihre Artenvielfalt konnte sich die Orchidee jedoch praktisch jeder Klimazone der Welt anpassen.
In Europa zählt man etwa 250 Arten. Die Orchidee wird von vielen als Königin der Blumen bezeichnet
und gilt als besonders schön, anmutig und elegant.
Die Orchidee gehört zur Klasse der Einkeimblättrigen Pflanzen, und es wird von bis zu 30 000
verschiedenen Arten ausgegangen.

Licht:
Die meisten Orchideen decken ihren Lichtbedarf an einem Ost- oder Westfenster am besten.
Am Morgen oder am Abend scheint die Sonne durch die Fenster, während der Mittagszeit aber
fällt nur diffuses Licht in den Raum, das ist ideal für Orchideen.

Feuchtigkeit:
Orchideen haben die Möglichkeit, über ihre Luftwurzeln das Wasser aus der Luft aufzunehmen.
Wichtig ist die Luftfeuchtigkeit aber auch für die Blätter, die bei hohen Werten weniger Wasser verdunsten
müssen, als bei trockener Luft. Ist die Luft zu trocken, verdunstet zu viel Wasser aus den Blättern
in die Umgebung. Die Blätter vertrocknen, weil nicht genügend Wasser nachgereicht werden kann.
Aber auch eine zu hohe Luftfeuchtigkeit kann Probleme verursachen.

Vermehrung:
Generell gibt es zwei Möglichkeiten zur Vermehrung von Orchideen.
Man unterscheidet zwischen der generativen und der vegetativen Vermehrung.
Die generative Vermehrung ist die geschlechtliche Vermehrung und bei der vegetativen Variante
handelt es sich um eine Vermehrung mittels Ableger.

Erde:
Es gibt spezielle Orchideensubstrate im Handel, die Wasser halten können, aber trotzdem
luftdurchlässig sind. Sie bestehen vor allem aus Rinde, Torf und Styropor.

Dünger:
Regenwasser liefert schwach, aber sehr kontinuierlich alle wichtigen Nährstoffe.
Und auch bei künstlicher Pflege sollte nur sehr verdünnt gedüngt werden

Umpflanzen:
Wie alle anderen Topfpflanzen auch, müssen Orchideen umgetopft werden.
Bei Orchideen ist das besonders wichtig, denn das sonst luftdurchlässige Substrat verrottet mit der Zeit
und schnürt die Wurzeln nach und nach ein. Ausserdem können sich Salze aus dem Giesswasser
im Substrat aufkonzentrieren. Diese schädigen die Wurzeln zusätzlich.
Auf der anderen Seite bedeutet das Umtopfen für die Pflanze eine Ruhestörung, die meist mit einem
kurzen Wuchstumsstop quittiert wird. Deshalb sollte man Orchideen nicht öfter als alle 2-3 Jahre umtopfen.

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Rhipsalis – Korallenkaktus

Von petra am 8. Juni 2009

Dieser Rutenkaktus dürfte wohl der am häufigsten als Zimmerpflanze gepflegte Korallenkaktus
sein. Seine Kakteenglieder sind ca. zwei bis vier millimeter dick und rund.
Sie können eine länge von bis zu vier Metern erreichen. Ursprünglich beheimatet sind sie überwiegend
in Mittel- und Südamerika, es gibt jedoch auch rhipsalis-arten in Afrika und Madagaskar.
Die Gattung umfasst derzeit ca. 40 Arten.

Licht:
Der Standort sollte hell bis halbschattig sein, jedoch ohne die direkte Mittagssonne,
die kann zu Blattverbrennungen führen. Während des Sommers eignet sich auch ein halbschattiges
Plätzchen im Garten oder auf dem Balkon.

Feuchtigkeit:
Gegossen wird in abhängigkeit zur Temperatur.  Vor einer erneuten wassergabe muss die Erde gut angetrocknet,
jedoch nicht komplett ausgetrocknet sein. Bei Temperaturen +/- 20 grad reicht eine wöchentliche
Wassergabe.

Vermehrung:
Durch Stecklingsvermehrung, die zunächst abtrocknen müssen.

Erde:
Handelsübliche Erde sowie Erd-Sandgemisch.

Dünger:
Die Düngungszeit beläuft sich ausschliesslich auf den Sommer, dann mit Kakteendünger.

Umpflanzen:
Bei Bedarf

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